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2011-10-12
„Pharmaunternehmen benötigen mehr Schnittstellenkompetenz“

Berufsbegleitendes Masterprogramm Drug Research and Management an der Deutschen Universität für Weiterbildung fördert Blick über den Tellerrand

Berlin, 08.09.2011. Um neue Medikamente erfolgreich und schnell im Markt zu platzieren, müssen Marketing und Entwicklungsabteilung eng zusammenarbeiten. Die Realität ist davon jedoch oft weit entfernt: „Viele pharmazeutische Unternehmen unterschätzen die Bedeutung von Schnittstellen – insbesondere zwischen Forschung, Entwicklung und Marketing“, warnt Dr. Torsten Schmidt-Bader, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens moveproTEC C.I.A. Bad Homburg v.d.H und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Studiengangs Drug Research and Management an der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW). Als einer der ersten Studiengänge ist das berufsbegleitende Masterprogramm darauf ausgerichtet, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Pharmaunternehmen fachübergreifend weiterzubilden und ihnen einen Blick über den Tellerrand ihrer Abteilung zu ermöglichen. Denn zwischen den unterschiedlichen Bereichen gibt es häufig Kommunikationsprobleme: „Die Abteilungen reden oft über das Gleiche, aber sie verstehen einander nicht“, diagnostiziert Schmidt-Bader. Der promovierte Pharmazeut war über 20 Jahre in verschiedenen Positionen in der Pharma-Branche tätig, unter anderem in der Verantwortung als Lieferant, Hersteller und Planer. Heute berät er Unternehmen der Life-Science-Industrie als Experte für Compliance, bewertet ihre Prozesse und Qualitätssysteme.

Bedarf an interner Kommunikation und breitem Verständnis steigt
Der „Communication Gap“ zwischen den Abteilungen sowie zwischen operativem Bereich und Führungsebene beeinträchtigt nicht nur das Betriebsklima, so Schmidt-Bader: „Durch mangelhafte interne Kommunikation verlangsamen sich Prozesse. Die Qualität der Produkte ist gefährdet. Zudem ist es ineffizient, wenn in globalen Strukturen an verschiedenen Standorten parallel an denselben Entwicklungen gearbeitet wird, ohne voneinander zu wissen.“ Wenn Geschäftsprozesse immer komplexer und gleichzeitig die personellen Ressourcen knapper werden, wächst der Bedarf nach einem besseren Verständnis von der eigenen Organisation. Und auch externe Faktoren kommen hinzu: So müssen die Mitarbeiter heute aufgrund strengerer Behördenauflagen das Thema Compliance stärker berücksichtigen. Während die Qualität eines Arzneimittels zuvor vor allem an Wirksamkeit und Unbedenklichkeit gemessen wurde, geht es nun zusätzlich um ethische Fragen, pharmakoökonomische Anforderungen und Umweltstandards – gerade im internationalen Kontext. Als weiteren wichtigen Trend sieht Schmidt-Bader das patientenindividuelle Marketing vor dem Hintergrund der Einführung personalisierter Medizin: „Viele Unternehmen denken darüber nach, ihre Ärztemuster abzuschaffen und stattdessen auf neue Vertriebswege und direkte Kommunikation im Internet zu setzen.“ Wenn Marketingmitarbeiter in Diskussionsforen oder bei Facebook im direkten Kundenkontakt stehen, müssen sie bei Fachfragen schnell wissen, bei welchen Experten sie im Unternehmen nachfragen können – oder eben selbst Experte mit Weitblick sein.


Langfristig Kompetenzen aufbauen
„Kein Berufseinsteiger – egal, ob mit naturwissenschaftlicher oder ingenieurtechnischer Ausbildung oder aus dem Bereich BWL und Marketing – kann die erforderliche Schnittstellenkompetenz mitbringen. Daher wäre das Prinzip einer Jobrotation eigentlich ideal“, schlägt Schmidt-Bader vor. „Personalabteilungen müssen ihre Führungskräfte-Entwicklung zudem mehr auf die Vermittlung bereichsübergreifender Kompetenz ausrichten, auch wenn diese gegebenenfalls erst mittelfristig zum Tragen kommt. Weiterbildungen dürfen nicht nur punktuelle Fachfragen betreffen. Entscheidend ist die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und Information in Wissen zu transformieren.“ Der weiterbildende Masterstudiengang Drug Research und Management gibt Mitarbeitern von Pharmaunternehmen einen breiten Überblick über den Produktlebenszyklus eines Arzneimittels – angefangen von der Entwicklung und der Erprobung hin zur Zulassung und Vermarktung. Voraussetzungen sind ein erster Hochschulabschluss in einem lebenswissenschaftlichen Fach, ein Jahr Berufserfahrung und gute Englischkenntnisse.


Eckdaten: Der berufsbegleitende Masterstudiengang Drug Research and Management (M. Sc.) ist im Department Gesundheit der DUW angesiedelt. Studierende schließen das Programm nach 24 Monaten als Master of Science (M. Sc.) ab. Auf Wunsch kann die Betreuungszeit kostenlos um 12 Monate verlängert werden. Der an der DUW bewährte Format-Mix aus Selbststudium, Online-Einheiten und Präsenzseminaren ermöglicht ein berufsbegleitendes Fernstudium. Voraussetzungen sind ein erster Hochschulabschluss, vorzugsweise in einem lebenswissenschaftlichen Studiengang und mindestens ein Jahr Berufserfahrung. Zusätzlich sind ausreichende deutsche und englische Sprachkenntnisse nachzuweisen (mind. Stufe B2/C1 des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen). Der Studienstart ist viermal jährlich möglich (Januar, April, Juli, Oktober). Für den Master fallen 24 monatliche Teilbeiträge 625 Euro an (Gesamtkosten: 15.000 Euro).

http://www.duw-berlin.de/uploads/media/PM_DUW_Schnittstellenkompetenz_Pharmabereich.pdf?Partner_id=as0002

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