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2011-11-07
DUW begleitet BMBF-Programm „Offene Hochschulen“

BMBF beauftragt Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) mit Begleitforschung des Programms „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“

Berlin, 07. November 2011. Weiterbildungsexpertinnen und -experten der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) in Berlin werden mit der wissenschaftlichen Begleitforschung des Gesamtprogramms „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ beauftragt. Den Zuschlag vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erhielt die DUW gemeinsam mit zwei weiteren Hochschulen. Das Projekt ist mit einem Fördervolumen von 2,2 Millionen Euro ausgestattet. Neben der DUW sind die Universität Oldenburg (Leitung: Prof. Dr. Anke Hanft), die die Projektleitung inne hat, und die Humboldt-Universität zu Berlin (Leitung: Prof. Dr. Andrä Wolter) an der Begleitforschung des Projekts beteiligt. Die Leitung des DUW-Teams übernimmt Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin der DUW.

Lebenslanges Lernen an Hochschulen
Das BMBF fördert mit dem Programm „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ 26 Hochschulen und Hochschulverbünde. Diese Hochschulen richten Studienprogramme für Berufstätige und andere Zielgruppen ein, die kein Vollzeit-Studium aufnehmen können. Bisher konzipieren die Verantwortlichen in Hochschulen ihre Studiengänge vor allem für junge Vollzeit-Studierende, die erst nach dem Hochschulabschluss ins Erwerbsleben eintreten. Jedoch entspricht dieses Phasenmodell nicht mehr der Lebensrealität vieler Studierender in Deutschland: Immer mehr Menschen bilden sich berufsbegleitend weiter. Die Verbindung von beruflicher Bildung und Hochschulbildung sowie das Lebenslange Lernen stärker zu etablieren, ist Ziel des Programms. Das BMBF will damit die Einrichtung berufsbegleitender Studiengänge und andere innovative Vorhaben zum Lebenslangen Lernen an Hochschulen fördern.

Expertise und Forschung
Die Weiterbildungsexpertinnen und -experten der DUW werden das Gesamtprogramm in den kommenden Jahren wissenschaftlich begleiten. „Als Universität mit spezieller Ausrichtung auf das Lebenslange Lernen ist es uns ein besonderes Anliegen, berufstätigen Menschen flexible Weiterbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen“, erklärt Dr. Eva Cendon, Bildungsforscherin an der DUW. „Mit der wissenschaftlichen Begleitung des BMBF-Programms können wir unsere Expertise als Deutschlands erste Universität für Weiterbildung einbringen.“ Zudem erfasst das wissenschaftliche Projektteam der drei Universitäten den nationalen und internationalen Forschungsstand zum Lebenslangen Lernen in Hochschulen. Die Weiterbildungsexperten beraten die Vertreter und Vertreterinnen der geförderten Projekte und unterstützen sie über eigene Forschungsarbeiten.

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:
Pressebüro der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW)
Julia Seimel, Telefon: 030/2000 306 106
E-Mail: julia.seimel@duw-berlin.de
www.duw-berlin.de/de/presse/pressemitteilungen.html?Partner_id=bc0003
http://blog.duw-berlin.de

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